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Geplante Veranstaltungen

Zeitgemäße Organisation von Arbeit. Von klassischer Arbeitsteilung zu modernen Teamkonzepten

2. Veranstaltung der sechsteiligen Seminarreihe zu.arbeit
05.07.11
Beschreibung

Das zweite Seminar unserer Fortbildungsreihe "zukunft unternehmen – Führungskräfte, Betriebsräte und Fachexperten als Gestalter zukunftsorientierter Arbeit" fand am 5. Juli 2011 unter Beteiligung von 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus sechs Unternehmen bzw. Einrichtungen aus Nürnberg und Umgebung statt. Referenten waren Dr. Silke Röbenack und Michael Zirlik.

Im Mittelpunkt der zweiten Veranstaltung standen moderne Gruppenarbeitskonzepte in der Produktion. Zu Beginn der Veranstaltung ging es zunächst um die Frage, was sich hinter Begriffen wie Gruppenarbeit, Teamarbeit, teilautonome Arbeitsgruppen usw. verbirgt. Auf der Grundlage eines fachlichen Inputs der Referenten wurde diskutiert, wann überhaupt von Gruppenarbeit gesprochen werden kann, wie Gruppenarbeit als arbeitsorganisatorisches Konzept entstanden ist und wie es sich im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert und weiterentwickelt hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer analysierten dabei auch die bei ihnen im Unternehmen existierenden unterschiedlichen Formen von  Gruppenarbeit. Anhand der betrieblichen Beispiele wurden Ziele und Nutzen von Gruppenarbeitskonzepten aus verschiedenen Blickwinkeln zusammengetragen. Neben den augenscheinlichen Vorteilen von gruppenbezogenen Arbeitskonzepten wurde dabei auch über mögliche Nachteile von Gruppenarbeit bzw. unerwünschte Effekte diskutiert.

In einem zweiten Teil des Seminars ging es vor allem darum, wie Gruppen gesteuert werden bzw. sich selbst anhand von Regeln, definierten Handlungsfeldern und Kennzahlen koordinieren und steuern. Gerade das zentrale Thema "Regeln" wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch anhand von Übungen mit Körpereinsatz deutlich gemacht. Bei den Handlungsfeldern zeigte sich, dass Gruppenarbeit den jeweiligen Bedingungen und Anforderungen der Unternehmen und ihrer Beschäftigten angepasst werden muss. Eine schematische Übertragung von Konzepten führt oft, wie betriebliche Beispiele aus der Praxis der Referenten zeigten, zum Verfehlen der ursprünglich gesetzten Ziele oder sogar zu unerwünschten Effekten.

Den dritten Teil des Seminars bildeten die Themen Kommunikation und Führung in Gruppen. Insbesondere an unzureichender Kommunikation und Koordination in den Gruppen bzw. zwischen Gruppen und anderen betrieblichen Einheiten scheitern viele Gruppenarbeitskonzepte. Auch die Veränderung von Führungsrollen und –aufgaben des mittleren Managements ist ein heikles Thema und muss ebenso sensibel wie gründlich vorbereitet und begleitet werden.

Im letzten Teil wurden die Voraussetzungen und Bedingungen eines gelingenden Einführungsprozesses von Gruppenarbeit vorgestellt und vor allem die Erfolgsfaktoren und Stolpersteine diskutiert.

Nomen est omen – und so war es selbstverständlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Seminars zu einzelnen Fragen auch in Kleingruppen zusammenarbeiteten. Ergänzt wurde die Gruppenarbeit durch fachlichen Input, Einzelarbeit, Übungen sowie Plenumsdiskussionen.

Präsentation der Referenten als Download HIER …
Flyer zur Seminarreihe HIER ...

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